Fenster kaufen – worauf achten?

fenster kaufenWenn man sich Fenster kauft sollten diese möglichst lange halten. Der Verband für Fenster und Fassade empfiehlt von daher Fenster und Türen circa alle 50 Jahre auszutauschen. Denn viele Fenster die eingebaut wurden, entsprechen nicht wirklich auf dem neuesten Stand. Denn meistens haben diese defekte Dichtungen bzw. mangelnde Verglasungen. So entweicht durch die Fenster unnötig Wärme. Man muss schauen, wie alt die Fenster sind, denn ein Austausch der Fenster könnte sich lohnen, um einiges an Energiekosten zu sparen. Ebenfalls gibt es vom Staat oft noch einige Zuschüsse.

Die Schwachstellen der Fenster werden offenbart, wenn ein Beschlag defekt ist, ein Glas trübe wird oder ein Einbrecher sich leichten Zugang in die Wohnung beschafft. Man verschenkt womöglich großes Energiesparpotenzial, wenn man auf die Dämmung der Fenster verzichtet. Die neuen Fenster heutzutage, die beispielsweise eine Dreifachverglasung haben, können drei bis viermal so gut dämmen, im Vergleich zu den alten. Trotzdem muss man bei jedem Kauf einige Kriterien beachten.

1. Wärmedämmung

fenster dämmungAn dem sogenannten U-Wert kann man erkennen, wie der Wärmedurchgangskoeffizient ist und man sieht dadurch wie gut ein Fenster beim Energiesparen hilft. Der U-Wert sagt aus, wie viel Wärme bei Temperaturdifferenz zwischen außen und Innenraum durch eine Quadratmeter Fläche des Fensters verloren geht. Dieser Wert wird in Watt pro Quadratmeter/ Kelvin gemessen. Wenn der Wert geringer ist, sagt dies aus, dass die Wärmedämmung des Fensters sehr gut ist. Der U-Wert ist jedoch auf die gesamte Fensterfläche bezogen.

Wenn es nach der Energiesparverordnung geht, sollte man bei Veränderungen von Fenstern bei Bestandsimmobilien einen U-Wert von höchstens 1,3 haben. Es gibt aber auch Fenster, die eine erheblich bessere Dämmwirkung haben. Die teuersten Modelle sind meist schmale Holzrahmen, die aufgeklebte Dämmstoffe und Alu-Verschalungen haben. Wird ein U-Wert von 0,7 bis 0,8 angegeben, dann sind die energiesparenden Aspekte gut berücksichtigt worden.

2. Gesamtenergiedurchlass

Der G-Wert wird meistens weniger beachtet, als der U-Wert. Denn dieser gibt an, welche Anzahl an Energie aus der Sonnenstrahlung auf das Fenster trifft und in den Wohnraum gelangt. Wenn man also einen G-Wert von 0,6 hat, bedeutet dies, dass circa 60 % der Sonnenstrahlung in das Zimmer gelangen. Diese sind vor allem für die Fenster wichtig, die sich auf der südlichen Seite und speziell auf großen Flächen. Es kann also beispielsweise zur Folge haben, dass die Räume überhitzen. Um diesen ganzen Problemen vorzubeugen, sollte man sich eine spezielle Fensterfirma aussuchen und Sie Ihre alten Fenster gegen neue Produkte austauschen. Lesen Sie hier mehr zu dem Thema.

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