Schlüsseldienst-Mitarbeiter verhaftet: Rechnung zu hoch

Karlsruhe – Bereits am 3. Oktober 2018 wurde ein Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes in Karlsruhe vorläufig festgenommen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte ein 27- jähriger Handwerker von einem Kunden einen Rechnungsbetrag von 508 Euro verlangt, nachdem im Vorraus ein Betrag von nur 189 Euro vereinbart worden war. Außerdem sollte die Rechnung ausschließlich in bar zu zahlen sein. Auf eine andere Zahlungsweise ließ sich der Schlüsseldienst-Mitarbeiter nicht ein. Als der Betroffene die Polizei hinzuziehen wollte, reduzierte sich der Betrag des Handwerkers plötzlich auf 220 Euro.

Der 27- Jährige wurde von den hinzugerufenen Beamten derweilen festgenommen und man beschlagnahmte etwa 7000 Euro in bar sowie mehrere Rechnungen anderer geschädigter Kunden. Die Polizisten fanden das Geld und die Unterlagen im Auto des Schlüsseldienst Mitarbeiters. Inzwischen ist der Mann jedoch wieder auf freiem Fuß.

Betroffener reagiert besonnen

Hier zeigt sich wieder mal, wie dreist einige Schlüsseldienste versuchen, Betroffene abzuzocken. Es ist absolut korrekt, dass ein seriöser Schlüsseldienst Nachts oder am Wochenende einen Aufschlag verlangt. Eine Summe von 220 Euro wäre beispielsweise Sonntagabend absolut in Ordnung. Aber ein Betrag von mehr als 500 Euro ist einfach nur Wucher.

Der Betroffene reagierte geistesgegenwärtig und besonnen, als er die Polizei hinzurief. Denn dadurch können zu hohe Schlüsseldienst Rechnungen vermieden werden. Das ist generell eine Empfehlung, wenn sich der Schlüsseldienst zu hohe Gebühren verlangt, er sich weigert, die Rechnung beispielsweise mit Karte zu zahlen oder überhaupt nicht in der Lage ist, eine korrekte Rechnung auszustellen.

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